Freitag, 28. Oktober 2016

ich hatte einen spaziergang durch meine heimatstadt. ich habe sie nicht wiedererkannt. alles noch viel tiefer heruntergekommen as ich es in erinnerung hatte. noch  mehr ausgegrabene und nicht zugemachte löcher, noch mehr schrott auf der strasse, haufen und berge von etwas um die man lavieren musste.ich war entsetzt, doch andere menschen liefen durch die strassen als wäre da nichts.
ich dachte: wo ich schon mal da bin, dann kann ich meine schöne musikecke mitnehmen, die ich mir vor jahren eingerichtet habe an einem sehr gut versteckten ort. ich ging dorthin, ein katakombenähnlicher gang, zugewachsen mit schilf und sträuchern... meine ganze abspieltechnik stand noch da, vollkommen unversehrt, doch etwas war anders. dort standen auch andere sachen, die mir nicht gehörten, halb ausgepackte kisten, noch mit rollis, technik, als würde jemand hier ein musikstudio einrichten. als ich licht machte und anfing meinen kram  abzubauen erschienen irgendwoher aus der tiefe der höhle junge menschen, sie wollte sicherlich nach den rechten schauen, wir kannten uns natürlich nicht. wir fingen ein gespräch an, sie machten sich an ihre sachen ran, weiter auspacken, aufbauen.. sie waren sogar bereit mir einen rolli auszuleihen, damit ich mein zeug besser transportieren kann. plötzlich wurde aus einer der kisten eine tüte mit rollfilmen herausgeholt, die gehörte einem kerl, ich fragte natürlich sofort danach. wie es schien, hatte er nicht mehr vor, die filme zu benutzen, aber sie abzugeben oder zu verkaufen fiel es ihm doch irgendwie schwer. dabei sahen die rollen wirklich interessant aus, es könnten profi-filme sein die wundervolle farben entwickeln oder sonst noch spannende eigenschaften haben könnten.. ich war also richtig scharf auf diese tüte. ob ich sie bekommen habe, habe ich nie erfahren.


Montag, 17. Oktober 2016

mag/art-journaling

nichts ist mir lieber als zeitschriften zu zerschnippeln.
http://magreading.tumblr.com/


















Sonntag, 9. Oktober 2016

librepensadora



http://kriskoszeichenblock.tumblr.com/

das nenne ich ferien! durch die gegend cruisen und zeichnungen machen. 

der sommer gab mir kaum gelegenheit ihn zu genießen, dafür versuche ich dem herbst möglichst viel abzugewinnen. es bleiben nur noch wenige gute tage, die ich auf keinen fall verpassen darf. denn ich stelle (immer wieder) fest: es gibt nichts besseres als DAS. 


für die schlechteren tage habe ich auch  genug beschäftigung. schon erstaunlich, wie viel ein mensch zu tun hat. selbst, wenn man eigentlich nichts vor hat.   ich denke daran, wie viele ideen ich NICHT realisiert habe... mir fehlt mut. dinge auszuprobieren ohne die sorge, dass es schlecht aussehen könnte. was für mediziner das einzig richtige ist - möglichst keinen schaden anzurichten - ist für künstler das ende der kreativität. ich bin ein kreativer problemlöser, doch ein blatt papier ist kein problem für mich. aber vlt ändert sich das noch. es ändert sich ja ständig irgendwas.